Unsere Ziele
Die Ziele der Dyspraxie Deutschland Stiftung
Die Dyspraxie Deutschland Stiftung soll die Basis, die durch Dyspraxie Online geschaffen wurde, weiterentwickeln und die Anerkennung des Handicaps Dyspraxie in Deutschland sowie den Umgang mit Dyspraktikern fördern und unterstützen. Ziele, die u.a. mit der DysDS verfolgt werden:
- Aufbau und Ausbau eines Netzwerks mit Experten und Fachleuten zur Dyspraxie (u.a. Ärzte, spezialisierte Dienstleister, Therapeuten, Verbände - inkl. Dyspraxie-Experten-Verzeichnis auf der Homepage www.dyspraxie-verzeichnis.de)
- Aufbau eines Netzwerks an Dyspraxie-Selbsthilfegruppen (Ziel ist es, bis Ende 2028 bundesweit 50 bis 100 regionale Selbsthilfegruppen ins Leben zu rufen und diese aktiv beim Austausch von Dyspraxie-Betroffenen vor Ort zu unterstützen)
- Ausbau der Veranstaltungsformate für Familien mit Dyspraxie-Kindern (Dyspraxie-Familien–Forum und Dyspraxie-Familien-Wochenende ab 2026 an neuer Location mit mehr Teilnehmenden)
- Entwicklung von Grundlagen, Leitlinien und Szenarien für Dyspraxie-Betroffene für eine bessere Differenzierung und eine fundiertere Unterstützung bei diesem Handicap (u.a. durch eine aktive Mitarbeit an den zukünftigen AWMF-Leitlinien für UEMF). Darüber hinaus ist die Durchsetzung einer eigenen Leítlinie für Dyspraxie das erklärte Ziel, da die UEMF als „Diagnose-Sammelbecken“ in unseren Augen viele Dyspraxie-Ausprägungen und Bereiche nicht ausreichend berücksichtigt bzw. behandelt.
- Erstellung von weiterführenden neuen Printmedien zur Dyspraxie (u.a. für Dyspraxie-Betroffene, Familien mit Dyspraxie-Kindern, Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Kinderärzte und Allgemeinmediziner, Therapeuten, Gesundheits-Dienstleister, Informationsstellen, Online- und Offline-Medien, Schulen, Kindergärten, Selbsthilfekontaktstellen, Vereine und Verbände)
- Forcierung der Messe-Aktivitäten für die Steigerung der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und Erweiterung des Netzwerks (Fokus auf Health Care-Messen - u.a. Consozial, IRMA, Mobil im Alltag, RehaCare - dazu ggf. regionale Messen mit Fokus auf die Themen Behinderung und Gesundheit)
- Planung von bundesweit stattfindenden Informationsveranstaltungen, Schulungen und Vorträgen zur Dyspraxie (u.a. für Lehrkräfte, Logopäden, Ergotherapeuten u.a.) – momentan wird hier das Dyspraxie-Know-How-Programm mit aktuell 22 Modulen entwickelt.
- Realisierung von Studien und Umfragen zur Dyspraxie (in Zusammenarbeit mit FHs und Universitäten zwecks Ermittlung weiterer Ansätze, Daten, Fakten und Hintergründe zu Auswirkungen der Dyspraxie - u.a. im Alltag, in der Schule und im Berufsleben)
- Verbesserung des Beratungsangebots zur Dyspraxie (durch weitere Printmedien sowie regelmäßige telefonische Sprechzeiten für Betroffene) – seit Anfang 2025 gibt es hier bereits eine eigene Hotline-Nummer
- Weiterentwicklung der seit 2022 bestehenden Dyspraxie-Deutschland-Woche (kurz DysDW) von einer reinen Online-Veranstaltung in eine hybride Veranstaltung
- Zusätzliche PR-Maßnahmen zur weiteren Sensibilisierung der Öffentlichkeit (Aufbau eines E-Mail-Newsletters, Eigenes (Online-)Magazin zur Dyspraxie, Erfahrungsberichte in Blogs, Fachartikel und Studienergebnisse in Printmedien)