Caroline Memmesheimer
Ein paar Informationen über mich
Hallo, ich bin Caro und 44 Jahre alt. Zu meiner Familie gehören mein Mann Andreas und unsere 3 Kinder, von denen das jüngste VED hat. Desweiteren gehört unser Seelenhund Aurėlie zur Familie. Ich bin Krankenschwester und in Teilzeit beschäftigt. Unser Dysoraxie-Kind Maxi ist 2014 geboren und war von Anfang an "anders" im Verhalten und auch sprachlich weit hinterher. Mit 2 Jahren sprach ich die sprachliche Komponente bereits bei der Kinderärztin an, da ich von den beiden großen ganz anderes kannte. Ich sollte erstmal bis zum 3. Geburtstag abwarten. Mit 3 Jahren konnten wir unser eigenes Kind noch immer nicht verstehen und bekamen endlich ein Logopädie Rezept. Dort stellte die Therapeutin nach 1 Stunde den Verdacht VED, der sich dann auch bestätigte.
Maxi war in der Kita voll integriert und zum Glück nie ein Außenseiter. Kurz vor dem 5. Geburtstag waren wir zur Reha in Murnau und da ist der Knoten geplatzt. Als wir aus der Reha kamen waren die erste Worte meiner Tochter: "Mama, der Maxi redet ja!" Und ich kann alles verstehen! Das treibt mir immernoch Tränen in die Augen. Ein Kind, das nicht zu verstehen war. Soviele Ängste und Tränen aus Angst und Sorge vor der Zukunft. Heute hört man die VED gar nicht mehr raus, wenn man nicht weiß, auf was man achten muss. Maxi wurde immer so erzogen, dass er um seine Einschränkung und deren Folgen (Therapie, Übungen, Schwierigkeiten beim Sprechen ...) Bescheid wusste und geht damit selbstbewusst um. Deine größte Mutprobe hatte er in seiner Karnevalszeit als Kinderprinz, in der er mehrfach mit einer Rede zu Dyspraxie seine eigene Geschichte erzählte, um Spenden für die Dyspraxie Deutschland Stiftung zu sammeln.
Der erste Kontakt zu Dyspraxie Online
Zum ersten Mal bin ich auf das Thema Dyspraxie gestoßen, als die Therapeutin meines Kindes zu mir sagte: „Ich glaube, Maxi hat etwas, das sich VED nennt." Diese Worte haben mich damals völlig aus der Bahn geworfen. Auf der Suche nach Antworten begann ich zu recherchieren – und tauchte plötzlich in eine mir völlig unbekannte Welt ein. Auf Facebook habe ich dann die Dyspraxie Gruppe gefunden. Anfangs habe ich mich dort vor allem eingelesen, denn alles war noch neu, überwältigend und auch belastend. Schon bald wurde mir bewusst, wie wichtig der Austausch mit anderen betroffenen Eltern ist. Zu dieser Zeit gab es jedoch nur wenige Möglichkeiten für persönliche Treffen – und diese fanden nicht in unserer Nähe statt.
Ein Satz von Anja ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: „Wenn es nichts in deiner Nähe gibt, dann musst du selbst etwas auf die Beine stellen." Dieser Gedanke ließ mich nicht mehr los. Also habe ich den Schritt gewagt und selbst Elterntreffen in Erkrath organisiert. Eingeladen waren Familien mit Kindern, die von Dyspraxie oder VED betroffen sind. Diese Treffen waren für alle Beteiligten eine große Bereicherung. Während wir Eltern uns über aktuelle Herausforderungen, Erfahrungen und Unterstützungsmöglichkeiten austauschen konnten, hatten die Kinder die Möglichkeit, miteinander Zeit zu verbringen. Besonders schön war zu sehen, dass die Kinder – trotz unterschiedlicher Altersgruppen – schnell zueinander gefunden haben. Für viele war es das erste Mal, zu erleben: Ich bin nicht allein. Wir waren als Familie auch bei den wirklich tollen Dyspraxie-Familien-Forum-Wochenenden dabei und ich habe an diversen OnlineAngeboten von Dyspraxie Online teilgenommen. Diese Erfahrungen haben mir geholfen, mein Wissen zu vertiefen und neue Perspektiven zu gewinnen.
Motivation, Ziele und mehr ...
Ich möchte mich für Dyspraxie Online engagieren, da ich selbst einmal genau dort stand, wo viele Eltern heute stehen: völlig überrumpelt von der Diagnose, mit großen Sorgen und unendlich vielen Fragen im Kopf. Ich möchte Ängste nehmen und den Blick auf das hier und jetzt lenken. Nein größter Fehler war immer die Angst vor der Zukunft. Es ist wichtig kleine Schritte zu machen und den Fokus nicht zu weit zu setzen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, das Ärzte und Therapeuten nur ein begrenztes Wissen zum Thema Dyspraxie und deren Auswirkungen in den Alltag haben oder passende Hilfsangebote kennen.
Kontaktdaten
| PLZ | PLZ 40 |
| Eigener Wohnort | Erkrath |
| E-Mail-Adresse | caroline.memmesheimer(at)dyspraxie-online.de |
| Telefon | Nur persönlich nach E-Mail-Kontakt |
| Region | Düsseldorf / Kreis Mettmann (+ 50 Kilometer) |
Meine Aktivitäten in der Region
| Angebot / Aktivitäten | Geplant / Nicht geplant |
|---|---|
| Elterntreffen anbieten (alle 1, 2 oder 3 Monate) | Aktuell nicht |
| Familien-Aktionen realisieren (z.B. gemeinsame Ausflüge) | Aktuell nicht |
| Informationen in Kindergärten und Schulen verteilen | Ja, geplant |
| Flyer / Broschüren bei Ärzten und Therapeuten hinterlegen | Ja, geplant |
| Sportvereine für Dyspraxie-Kinder sensibilisieren | Ja, geplant |
| Ein Netzwerk mit Dyspraxie-Fachleuten aufbauen | Noch in der Überlegung |
| Dyspraxie Online bei Events vor Ort repräsentieren | Noch in der Überlegung |
| Fachvorträge vor Ort organisieren | Nicht geplant |
| Online-Veranstaltungen für eigene Gruppe ermöglichen | Nicht geplant |
| Unterstützer für die Dyspraxie Deutschland Stiftung gewinnen | Ja |